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TRENDS, TRENDS, TRENDS…

Guten Tag!

Nur wer heute schon weiß wie die Welt von morgen tickt, kann sich auf Dauer in der Werbewelt behaupten. Es war noch nie so einfach Informationen abzurufen. Google liefert zu jedem Thema tausende von Beiträgen. Aber welcher ist der maßgebliche? Welcher ist der aktuellste? Wer hat womit recht? Es geht also nicht nur darum Informationen abzurufen, sie müssen auch bewertet und in den richtigen Kontext gestellt werden. Dazu ist es unabdinglich auch auf andere Informationskanäle zurückzugreifen. Seien es Printmedien, TV-Berichte oder ganz wichtig Symbosien bzw. Konferenzen.

Speziell letztere sind eine unverzichtbare Informationsquelle. Geballte Information von den Masterminds der jeweiligen Branche als Basis für unsere zukünftige Arbeit. Die WebVideoCon 2016 in Köln und der Future Day in Frankfurt erwiesen sich für uns als wahre Fundgrube. Die zahlreichen internationalen Speaker referierten zu Themen wie „Videos, die Zukunft des Marketings“, „Das große Monster dieser Tage hört auf den Namen Disruption“ oder „Die Welt, wie sie wirklich wird“. Informationen aus erster Hand, die unseren Kunden auch für die Zukunft erfolgreiche Werbekonzepte garantieren.

„Next Best Thing on YouTube“ – 360-Grad-Video und Virtual Reality sind die Zukunft im Videobereich

Dass Videos die Zukunft im Marketing sind, ist kein Geheimnis mehr. Aber auch dabei gilt es aus der alltäglichen Werbeflut hervorzustechen. Sabine Georg, Creative Agency Manager bei Google/YouTube, fesselte das Publikum auf der WebVideoCon 2016 mit der Keynote zum Thema „Next Best Thing on YouTube“. Sie verriet uns, dass 360-Grad-Video und Virtual Reality (VR) die Zukunft sind. Im Vordergrund steht hier die sogenannte immersive Erfahrung, also die Verschmelzung der echten mit der digitalen Welt. Mithilfe von 360-Grad-Videos und VR-Brillen, begeben wir uns in eine virtuelle Welt, in der wir neue Orte entdecken, an Events teilnehmen und Abenteuer erleben können, ohne uns von der Stelle zu bewegen – „follow unexpected journeys“, wie Sabine Georg es ausdrückte. Aber auch für Marken ist diese Technologie eine große Chance. Sabine Georg ist der Meinung, dass beispielsweise Autohändler und Reiseveranstalter in jedem Fall 360-Grad-Videos nutzen sollten, um ihre Produkte für die Kunden schon vor der Probefahrt oder dem Urlaubsantritt erlebbar zu machen.

Einen ersten Schritt in diese Richtung setzten wir bereits mit den virtuellen Rundgängen für Schloss Zell an der Pram und dem Rieder Optik- und Hörgeräte-Profi Michael Gärner um.

360-Grad-Video

Virtuelle Rundgänge

Knackig und mitreißend: Content zum Snacken

Meist tonlos sind die Videos, die in Form von snackable Video-Content produziert werden, zum Beispiel um auf Werbetafeln an Bahnhöfen gezeigt zu werden. Dieses Thema beleuchtete Denis Müller, Chief Sales Officer von TubeOne. Er betonte, dass heutzutage die Botschaften schnell ankommen, das Video den Zuschauer ab der ersten Sekunde fesseln muss. Das ist der Erfolgsfaktor von snackable Content: In der Kürze liegt die Würze. Inhalte werden nebenbei konsumiert – eben wie ein Snack zwischendurch. Die beliebten Social-Media-Plattformen wie Instagram, Twitter, Snapchat und Vine sind auf kurze Inhalte ausgelegt.

Influencer-Marketing ist das Stichwort, wenn es darum geht, Kampagnen in Social Media erfolgreich zu machen. Was für die vorangegangene Generation Boygroups und Schauspieler waren, sind heute für Millennials (zu deutsch etwa die Jahrtausender), auch als Generation Y bekannt, Blogger und YouTuber. Die Zielgruppe ist verstärkt mobil unterwegs und nutzt Snapchat und Co – wer hier Influencer für seine Marke gewinnen kann, hat gute Chancen auf Erfolg. Denis rät allerdings, die Wahl mit Bedacht zu treffen, denn Influencer und Marke müssen zueinander passen. Nur so bleibt die Kampagne authentisch und kann erfolgreich werden.

Beispiel snackable Video

Die Welt, wie sie wirklich wird – Neue Daten zur globalen Zukunft

Max Roser forscht an der University of Oxford (Institute of New Economic Thinking) zum Thema Wachstum von Lebensstandards und deren globaler Verteilung. In seinem Vortrag brachte er Antworten auf globale IST-Zustände und deren tatsächlich zu erwartende Entwicklung in der Zukunft, die überraschten. Dabei nutzte er nicht eine Kristallkugel, sondern harte Daten.

Laut Weltbank lag 2015 der Anteil der Weltbevölkerung, die in extremer Armut leben (weniger als 2 $ / Tag) bei 9,6%. 1981 noch bei 44% und Anfang des 19. Jahrhunderts gar noch bei 94%. Für 2030 werden 4,8% prognostiziert. Gleichzeitig glauben die meisten Menschen (zumindest wir in Europa), alles wird zunehmend schlechter. So hat eine Umfrage in England ergeben, dass 55% glaubten die Armut sei gestiegen und 33% sie sei etwa gleich geblieben. Wir sollten uns daher bei Prognosen weniger auf unser Bauchgefühl, sondern mehr auf klare Fakten stützen.

FURURE DAY 2016

Our world in data